Aktivitäten


Unser Festwochenende am 16. / 17. Mai 2009

Wie lange haben wir darauf hin gearbeitet, und nun ist doch schon alles vorbei – zumindest in Karlsruhe. Kurz gesagt, es war ein schönes und gut gelungenes Fest, das seitens unserer Mitglieder und auch der Mitglieder aus Nancy große Zustimmung fand.

Ankunft des Busses aus Nancy bei der Europahalle
Von der großen Resonanz auf unsere Einladung zu den einzelnen Festpunkten waren wir angenehm überrascht. Allein zum Empfang unserer 48 französischen Gäste hatten sich über 50 deutsche Mitglieder an der Europahalle eingefunden. Im Schatten des Europabades, das von den Freunden aus Nancy (zumindest von außen) bewundert wurde, wurde das Wiedersehen mit Weck und „Wienerle“ sowie feinen Getränken gefeiert.

Die Runde vor dem Europabad musste mehrfach zum Aufbruch gedrängt werden – es war halt so gemütlich


Um 16.00 Uhr stand der eigentliche Festakt im Rathaus auf dem Programm. Harald Denecken, Erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, überbrachte an die 160 Teilnehmer die Grüße der Stadt Karlsruhe. Jean-Michel Berleomont, Adjoint au Maire de Nancy, war eigens zum Festakt aus Nancy angereist, hob in seiner Ansprache die Bedeutung beider Freundeskreise besonders heraus. Für die übrigen deutsch-ausländischen Gesellschaften in Karlsruhe sowie für die Europaunion sprach Stadtrat Sven Maier ein Grußwort.

Entgegen der langjährigen Praxis wurden unsere Jubilare in diesem Jahr nicht bei der Mitgliederversammlung, sondern in diesem feierlichen Rahmen im Rathaus geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft konnte unser 1. Vorsitzender

Edeltraud de Ternay
Francois de Ternay
Andrea Kuhnert-Stübe
Heinrich Schuhmacher
Michael Gruber

auszeichnen.

Erstmals standen auch Ehrungen für eine 40-jährige Mitgliedschaft an. Bei einer solchen Ehrung am 40. Geburtstag eines Vereins kann es sich dabei nur um Mitglieder handeln, die bereits bei der Vereinsgründung mit dabei waren. Erika Gander, stellvertrende DFF-Vorsitzende, nahm die Ehrung von

Ursula Bergmann
Jan Bergmann
Gustav Betz
Roland Roth

vor.

Jean-Michel Berlemont, Harald Denecken und Roland Roth im Bürgersaal des Rathauses
Gemäß einstimmigem Vorstandsbeschluss wurden Inge und Pierre Alexandre zu Ehrenmitgliedern im DFF ernannt. Roland Roth würdigte die Leistungen, die beide in vielen Jahren für die deutsch-französische Freundschaft erbrachten. Er wies darauf hin, dass diese Ehrenmitgliedschaft wirklich nur ein kleiner Mosaikstein unter all den vielen Auszeichnungen und Anerkennungen, die beide schon erhielten, sein kann, aber dass diese – nun erst zum zweiten bzw. dritten Mal vergebene Auszeichnung wirklich von Herzen kommt und all die guten Taten von Inge und Pierre Alexandre damit wohl kaum aufgewogen werden können.

Den Festvortrag hielt unser Ehrenvorsitzender Gustav Betz. Er ging dabei auf die Entstehungsgeschichte des DFF und CAFA ein. Im Vorfeld unserer Vereinsgründung bestanden bereits seit Anfang der 60-er-Jahre intensive Kontakte nach Nancy, aus denen sich dann DFF und CAFA entwickelten.

Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle an Verena Denry aus Nancy richten, die an diesem Nachmittag viel Übersetzungsarbeit leistete. Unser Dank gilt auch dem Team „Diana Tonic“, die mit bestens ausgewählten Stücken für die musikalische Umrahmung sorgten.

Einen weiteren Höhepunkt erlebten 110 Gäste am Abend in der Karlsburg. Neben einem hervorragenden kulinarischen Programm sorgte der elsässische Chansonier Robert F. Jacobi (vielen bekannt aus früheren DFF-Veranstaltungen) für gute Unterhaltung. Besonders aber war es Peter Herrmann, der mit seinen pantomimischen Darstellungen das Publikum begeisterte. Die Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen, wurde hauptsächlich von unseren französischen Gästen wahrgenommen.

Strahlender Sonnenschein erwartete uns am Sonntagmorgen, als wir mit über 130 Gästen mit der MS „Karlsruhe“ nach Lauterbourg fuhren.

Fröhliche Gesichter auf der MS „Karlsruhe“
Noch gut gesättigt vom zweiten Frühstück, das auf dem Schiff serviert wurde, traf man sich anschließend im Kaiserhof zu einem vorzüglichen Badischen Menü. Gemeinsame Spaziergänge im Schloß- bzw. Botanischen Garten rundeten ein insgesamt äußerst harmonisches Wochenende ab. Erst als unsere Freunde zur Rückfahrt im Bus saßen, machte der Wettergott auf sich aufmerksam; er verabschiedete sie mit einem heftigen Donnergrollen.